Pressegespräch Ordnung und Sicherheit

Pressegespräch Ordnung und Sicherheit

Pressegespräch zum Sicherheitskonzept des 21. Sachsen-Anhalt-Tag 2017 in der Lutherstadt Eisleben.

Zahlreiche Vertreter der überregionalen und regionalen Presse nahmen am Pressegespräch im Sitzungssaal des Rathauses teil.

Die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer, begrüßte die Medienvertreter und bedankte sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern, die das Sicherheitskonzept earbeitet haben.
„Ich bedanke mich bei meinen Fachamt für Ordnung und Sicherheit, dass so ein qualifiziertes Werk entstanden ist“, so die Oberbürgermeisterin.
Herr Schulze führte in die Thematik ein und gab bekannt, dass das Sicherheitskonzept für den 21. Sachsen-Anhalt-Tag fertiggestellt und unterschrieben ist.  Das Sicherheitskonzept umfasst die gesamte Problematik der  Sicherheit, des Brandschutzes, des Hilfeleistungskonzeptes, das komplette Verkehrskonzept, alle entsprechenden Lagepläne des Festgebietes sowie des Umzuges und die Auflagen und Informationen anderer Sonderordnungsbehörden.
Zu den Details führte Schulze aus, dass durch umfangreiches Sicherungspersonal die Zugänge zum Festgebiet abgesichert werden. Diese bestehen zum einen aus Sicherheitskräften der „ELKO“ Sicherheit, die u.a. auch in der Lutherstadt Eisleben einen Sitz haben. Hier werden über die 3 Tage insgesamt 100 Kräfte vor Ort sein.
Entsprechend der Größe des Festes gibt es bestimmte Berechnungsgrundlagen, beim Rettungs- und Hilfsdienst ist es das Maurer-Schema, eine Risikoberechnung, bei Großveranstaltungen und bei den Sicherheitskräften spricht man hier vom Magdeburger Schlüssel. 
Brandsicherheitswachen der Feuerwehr sind zum einen auf dem SSV-Sportplatz und im Feuerwehrdepot der Ortsfeuerwehr Eisleben, zusätzlich werden weitere vier Kontrollen betrieben. Diese Wachen werden aus den Wehren der Stadtfeuerwehr (incl. aller Ortschaften) rekrutiert.
Weiterhin sind vier Unfallhilfsstellen über das Festgebiet verteilt. Hier sind vertreten die Malteser, DLRG, der ASB und DRK. Organisiert wird der Hilfsdienst durch den Förderverein Rettungswesen des Landkreises Mansfeld-Südharz. „Hier kann man auf die Erfahrungen des Eisleber Wiesenmarktes“ zurückgreifen“, bemerkte Siegmund Michalski – Leiter des Organisations Teams 21. Sachsen-Anhalt-Tag.    
An den Zugängen werden, wie es sich bereits zum Eisleber Wiesenmarkt bewährt hat, Personen, die große Taschen o.ä. mitführen, aufgefordert, freiwillig den Inhalt der Taschen zu zeigen.
An dieser Stelle appellierte Herr Schulze an die Besucher, schon von vornherein auf das mitführen größerer Gepäckstücke zu verzichten.
Das Befahren des Festgebietes ist während der Öffnungszeit von 09:00 – 02:00 Uhr verboten.
Für das Befahren der Zufahrtsstraßen aus allen Richtungen bis an das Festgebiet werden persönlich zugeordnete und durch das Ordnungsamt der Lutherstadt Eisleben ausgestellte Durchfahrts- und Parkgenehmigungen erteilt.
„Auf Grund der aktuellen Lage wird auch an neuralgischen Punkten mit Betonabsperrungen gearbeitet, welche das unkontrollierte Zufahren auf das Festgebiet verhindern werden“, so Schulze.
Vom Polizeirevier Mansfeld-Südharz war der amtierende Leiter, Tino Böttger, vertreten.
Herr Böttger gab einen Überblick über die vor Ort vertretenden ca. 100 Beamten über die gesamte Veranstaltungszeit. Diese Stärke ist zu vergleichen mit den Sachsen-Anhalt-Tagen der vergangenen Jahre.  Vordergründig wird die Polizei einen Präsenzstreifendienst auf dem Festgebiet durchführen und sich für entsprechende sicherheitsrelevante Einsätze bereithalten.  Die Bundeswehr wird mit ca. 30 Fahrzeugen und ebenfalls 100 Mann vertreten sein, diese sind aber ausschließlich zum Zweck der Präsentation und der Sicherung der eigenen Technik auf dem Festgebiet.
Die Bundeswehr besucht den Sachsen-Anhalt-Tag bereits schon mehrere Jahre und werden in diesem Jahr die Hauptstandorte Burg, Havelberg und Weißenfels präsentieren. Dazu gesellen sich noch die Hilfs- und Rettungsdienste, die auch im Katastrophenfall zusammenarbeiten.
Abschließend wurde durch die Beteiligten festgestellt, dass durch die intensiven Vorbereitungen unter Beachtung der Vorschriften, der 21. Sachsen-Anhalt-Tag in Fragen der Sicherheit sehr gut vorbereitet wurde. „Eine Sicherheit, die gegen 100% geht, gibt es praktisch nicht, aber wir sind optimal vorbereitet. Ich lade alle Menschen aus Sachsen-Anhalt und natürlich darüber hinaus herzlich zum 21. Sachsen-Anhalt-Tag 2017 ein“, mit diesen Worten beschloss die Oberbürgermeisterin das Gespräch und bedankte sich bei den Medienvertretern.      

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