Organisationsteam des 21. Sachsen-Anhalt-Tag

Organisationsteam des 21. Sachsen-Anhalt-Tag

Eisleben - Quelle: http://www.mz-web.de/24906828 ©2016

 Die ersten Vorbereitungen für den Sachsen-Anhalt-Tag 2017 in Eisleben haben schon vor mehr als einem Jahr begonnen - jetzt hat Oberbürgermeisterin Jutta Fischer (SPD) auch den offiziellen Startschuss gegeben. Die OB und das Organisationsteam luden dazu in das Organisationsbüro im Rathaus ein, das seit Anfang dieser Woche besetzt ist. „Ich bin guter Dinge“, sagte Fischer.

Mit dem Landesfest werde Eisleben „einen guten Beitrag zum Reformationsjubiläum“ leisten. Sie sei „glücklich, dass wir den Eigenbetrieb Märkte mit seiner Kompetenz haben“, so die OB.

Organisationsteam hat langjährige Erfahrung bei Eisleber Wiesenmarkt

„Wir können die Strukturen des Wiesenmarktes nutzen“, sagte Eigenbetriebsleiter Siegmund Michalski, der auch das Organisationsteam für den Sachsen-Anhalt-Tag leitet. Mit den langjährigen Erfahrungen bei der Ausrichtung des größten Volksfestes in Mitteldeutschland sehen sich der Marktmeister und sein Team „gut aufgestellt“. „Ich bin nicht nervös“, so Michalski. Mit speziellen Themen wie Ordnung/Sicherheit/Verkehr, Festumzug/Programm, Flächenplanung, Finanzen, Sponsoring/Werbung und Quartiere beschäftigen sich Arbeitsgruppen in der Stadtverwaltung.

Leiterin des Organisationsbüros ist Susann Gabriel. Die gelernte Hotelfachfrau arbeitet seit einem Jahr beim Eigenbetrieb Märkte. Zuvor war sie beim Eisleber Betriebshof angestellt. „Ich habe mich auf die Ausschreibung beworben“, so Gabriel. Unterstützt wird sie von Ingo Zeidler. Der ehemalige Betriebshof-Leiter, der 2012 in den Ruhestand gegangen ist, habe sich „bereiterklärt, beim Sachsen-Anhalt-Tag mitzuwirken“, so Michalski. „Und da haben wir natürlich sofort zugegriffen.“ Zeidler, der auch als Vorsitzender des 1. Eisleber Carnevalsvereins „De Lotterstädter“ bekannt ist, kenne sich bestens in der Stadt aus und verfüge über „viele Kontakte“.

Als Berater hat die Lutherstadt, wie die meisten Ausrichterstädte zuvor, Gerald Fuchs engagiert. Für den selbstständigen Veranstaltungsmanager aus Magdeburg ist es bereits der 13. Sachsen-Anhalt-Tag, den er begleitet. Dass er jedes Jahr in einer anderen Stadt arbeite, sei sehr reizvoll, aber auch herausfordernd. „Ich muss sehr schnell die Akteure vor Ort kennenlernen.“

Treffen mit Händlern, Vereinen und Mitwirkenden Ende Oktober

Denn insbesondere die regionalen Vereine, aber auch Händler, Gewerbetreibende und Dienstleister sollen als Mitwirkende oder Mitorganisatoren eingebunden werden. Dazu werde es Ende Oktober die ersten Treffen geben, so Fuchs. Weitere wichtige Partner seien der Landkreis, die Polizei, Ämter und Behörden sowie die Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH (SMG). Natürlich werden auch die Erfahrungen der anderen Ausrichterstädte genutzt. „Wir müssen ja das Fahrrad nicht komplett neu erfinden“, so Michalski.

Derzeit geht es im Organisationsteam vor allem um die Flächenplanung. Das Festgelände werde vom Wiesengelände über die Lindenallee und den Plan bis zum Markt und zur Sangerhäuser Straße reichen, so Michalski. Außerdem werden der Schloßplatz und die Freistraße sowie die Hallesche Straße bis zum Heilig-Geist-Stift zum Festgelände gehören.

Zum Thema Finanzen sagte Michalski, dass es einen soliden Wirtschaftsplan gebe. Die Stadt stellt 70.000 Euro zur Verfügung, was etwa zehn Prozent des Gesamtbudgets entspricht. Weitere Mittel werden vom Landkreis, dem Land und von Sponsoren erwartet. Rund 100.000 Euro sind als Einnahmen geplant. (mz)

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